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2. Kongresstag

Kongress-Nr. 18-02

Mittwoch, 18.01.2017

10.30 – 12.00 Uhr

Ort

Alte Kongresshalle

Theresienhöhe 15, 80339 München

Vortrag, gemeinsame Präsentation

Persönliche Beziehungen und Bindungen als

Grundlage sprachlicher Bildung

Persönliche Bindungen sind von Anfang an emotional verankert. In gefühlsmäßig

kritischen Situationen erhofft sich die Person Schutz und Anleitung von ihrer

Bindungsperson. Die Qualität dieser besonderen Beziehung findet immer auch

im sprachlichen Diskurs statt, z. B. über welche Themen gesprochen wird. Das

Gespräch ist das Fundament sprachlicher Bildung. Das sprachliche Miteinander

weitet sich im Leben über die engen Bindungen hinaus auf vertraute Beziehun-

gen, z. B. zur Erzieherin. Die Bereitschaft, mit einem Kind persönliche Diskurse zu

führen, ist die Grundlage für die Teilhabe an der gemeinsamen Kultur. Videoclips

aus der Forschung erläutern die Prinzipien.

Referentin und Referent

Prof. em. Klaus E. Grossmann

Dr. phil. Dipl. Psych. Karin Grossmann

Seit 1973 Bindungsforschung im Längsschnitt und im

interkulturellen Vergleich, Erforschung der Synthese von

Bindungstheorie und Entwicklung von Kultur und Sprache

im Kind.

Preise: Bowlby/Ainsworth Award des NewYork

Attachment Consortiums (Sep. 2006),

Arnold-Lucius-Gesell Preis der Theodor-Hellbrügge-

Gesellschaft (Nov. 2007).

U

4

U

5

Schwanthalerhöhe

 BUS

134 Theresienhöhe

Z

Zielgruppe

Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte, Bildungsakteurinnen und -akteure,

Eltern, Interessierte